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SES gewinnt IFC-Aufträge von Finnair und Air Astana

SES hat mit Finnair und Air Astana Airline-Verträge abgeschlossen, um Multi-Orbit-In-Flight-Connectivity über ihre Passagierflotten hinweg einzusetzen.

SES gewinnt IFC-Aufträge von Finnair und Air Astana

SES hat mit Finnair und Air Astana Airline-Verträge abgeschlossen, um Multi-Orbit-In-Flight-Connectivity über ihre Passagierflotten hinweg einzusetzen (via satnews.com).

Finnair ist die Fluggesellschaft Finnlands, Air Astana hat ihren Sitz in Kasachstan.

Hybride GEO-MEO-Architektur

Die Vereinbarungen sehen vor, dass beide Airlines SES’ hybride Architektur integrieren, die geostationäre Satelliten mit der O3b mPOWER-Konstellation im mittleren Erdorbit kombiniert. Die O3b mPOWER-Konstellation operiert in einer Höhe von rund 8.000 Kilometern und nutzt softwaredefinierte Boeing-702X-Satelliten im Ka-Band mit elektronisch gesteuerten Phased-Array-Antennen.

Rollout-Bedingungen offen

SES machte keine Angaben zu finanziellen Details, zur Zahl der zu installierenden Flugzeuge oder zu konkreten Zeitplänen für die Inbetriebnahme. Die Umsetzung in beiden Flotten soll über Line-Fit- und Retrofit-Installationen kompatibler Multi-Band-Rumpfterminals und Bordverteilungssysteme erfolgen.

Abdeckung und Kapazität auf den Strecken

SES sagt, das System könne Flugzeugen beim Durchqueren stark frequentierter europäischer und zentralasiatischer Lufträume dynamisch dedizierte Kapazitäten im Gigabit-Bereich zuweisen. Der Doppelgewinn erweitert SES’ auf MEO gestützte Konnektivität auf Finnairs Polar- und Langstrecken sowie auf Air Astanas inländisches und internationales eurasisches Netz.

Droam Perspective

Für Einkäufer von Airline-Konnektivität ist das ein klarer Multi-Orbit-IFC-Deal ohne kommerzielle Eckdaten. Als einzige veröffentlichte Betriebsinformation nennt SES das hybride GEO-MEO-Design sowie den Rollout über Line-Fit- und Retrofit-Installationen. Der Nutzwert bemisst sich damit am eigenen Streckennetz und an den Serviceanforderungen des Käufers, nicht an einem Preisvergleichsmaßstab.

Quellen

Häufig gestellte Fragen

Was hat SES zu den Verträgen mit Finnair und Air Astana mitgeteilt?
SES sagte, es habe Airline-Verträge mit Finnair und Air Astana abgeschlossen, um Multi-Orbit-In-Flight-Connectivity über ihre Passagierflotten hinweg einzusetzen. Finanzielle Details, die Zahl der zu installierenden Flugzeuge und konkrete Zeitpläne für die Inbetriebnahme nannte das Unternehmen nicht.
Welche Technologie werden die Airlines nutzen?
Die Vereinbarungen sehen eine hybride Architektur vor, die geostationäre Satelliten mit der O3b mPOWER-Konstellation im mittleren Erdorbit kombiniert. SES sagt, das System nutze softwaredefinierte Boeing-702X-Satelliten im Ka-Band mit elektronisch gesteuerten Phased-Array-Antennen.
Wie wird der Rollout installiert?
Die Umsetzung in beiden Flotten soll über Line-Fit- und Retrofit-Installationen kompatibler Multi-Band-Rumpfterminals und Bordverteilungssysteme erfolgen.

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