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Bouygues, Iliad und Orange geben ein Angebot für die SFR-Vermögenswerte in Frankreich ab

Bouygues, Iliad und Orange haben ein Angebot vorgelegt, die Vermögenswerte von SFR für 20,35 Mrd. € zu erwerben und diese untereinander aufzuteilen.

Bouygues, Iliad und Orange geben ein Angebot für die SFR-Vermögenswerte in Frankreich ab

Bouygues Telecom, Iliad und Orange haben ein Angebot für den Erwerb der Vermögenswerte von SFR in Frankreich zu einem vorgeschlagenen Preis von 20,35 Mrd. € vorgelegt. Sollte die Regulierungsbehörde dem Deal zustimmen, würde die Zahl der Mobilfunkanbieter in Frankreich von vier auf drei sinken.

Die französischen Regulierungsbehörden leiten nach Erhalt des Angebots eingehende Prüfungen ein. Die Übernahme ist so konzipiert, dass die Käufer die Vermögenswerte des Zielunternehmens aufteilen, anstatt dass ein einziger Betreiber das gesamte Unternehmen erwirbt.

Von vier auf drei Mobilfunknetzbetreiber durch Aufteilung der Vermögenswerte

In Frankreich basiert der Vorschlag darauf, dass drei Mobilfunknetzbetreiber den viertgrößten Betreiber übernehmen und aufteilen. SFR wird als Mobilfunkanbieter von Altice France beschrieben, und der Antrag zielt auf die Vermögenswerte von SFR ab, anstatt einen vollständigen Kontrollwechsel an einen einzigen Käufer anzustreben.

Sollte die Transaktion zustande kommen, würde die Zahl der Mobilfunkanbieter von vier auf drei sinken, was die Wettbewerbslandschaft neu gestalten würde. Die Aussicht auf eine Marktkonsolidierung ist Teil der Prüfung, die die Regulierungsbehörden bei der Zusammenlegung von Mobilfunknetzen vornehmen, und der Vorschlag ist auf mehrere Käufer statt auf einen einzigen ausgelegt.

Preis und Aufteilung zwischen Bouygues, Iliad und Orange

Der vorgeschlagene Kaufpreis für die SFR-Vermögenswerte beträgt 20,35 Mrd. €. In dem Antrag wird auch festgelegt, wie der Gesamtpreis auf die drei Käufer aufgeteilt werden soll: Bouygues will 42 % des vereinbarten Preises zahlen, während Iliad 31 % und Orange 27 % übernehmen würden.

Die ersten Gerüchte sollen bereits auf den Herbst 2025 zurückgehen. Das erste Angebot des Trios belief sich auf 17 Mrd. €, was unter dem angegebenen Preis von 30 Mrd. € lag; später, im April dieses Jahres, wurde das Angebot auf etwas über 20 Mrd. € erhöht und entspricht nun dem derzeit kommunizierten Niveau.

Was die Regulierungsbehörden genehmigen müssten

Die französischen Regulierungsbehörden führen nach Eingang des Vorschlags derzeit eingehende Prüfungen durch. Für eine Genehmigung sieht der Vorschlag bestimmte Auflagen vor und nicht nur ein einfaches Ja oder Nein; eine Genehmigung durch die Regulierungsbehörden – wahrscheinlich mit Auflagen – würde vermutlich bedeuten, dass die Aufteilung der Vermögenswerte vom Plan abweicht.

Die in dem Antrag beschriebenen Transaktionsmechanismen würden erfordern, Datenbanken und Verträge in dieser Größenordnung in die bestehenden Geschäftsbereiche der Käufer zu verlagern und zu integrieren. Diese Komplexität der Integration ist einer der Gründe, warum die detaillierte Prüfung durch die Aufsichtsbehörden so wichtig ist: Selbst wenn man sich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einigt, müssen die operative Trennung sowie die Übertragung von Verträgen und Daten noch umgesetzt werden.

Warum das Modell der gemeinsamen Käufer besonders genau unter die Lupe genommen wird

Der Antrag ist auch deshalb ungewöhnlich, weil er als Vereinbarung konzipiert ist, bei der mehrere Käufer gemeinsam einen Wettbewerber erwerben, was laut dem Artikel bisher noch nie als Vorschlag vorgelegt wurde. Die Haltung der Aufsichtsbehörden in anderen Ländern wird als relevanter Kontext für deren Sichtweise auf die Konsolidierung herangezogen, und der Artikel charakterisiert eine Präferenz für zwei Wettbewerber anstelle von drei.

Diese Darstellung bedeutet, dass es bei der Untersuchung nicht nur darum geht, ob die Konsolidierung akzeptabel ist, sondern auch darum, ob das Modell der Aufteilung der Vermögenswerte in der Praxis umsetzbar ist, angesichts der Vertrags- und Datenbankmigrationen, die nach der Genehmigung voraussichtlich folgen werden.

Quellen

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