ADTRAN hat sein „Optical Networking Edge“-Portfolio und seine „Advanced Operational Environment“ als Lösung für Netzbetreiber vorgestellt, mit der diese kapitalintensive Overlay-Ausbauten für 4G-Backhaul-Dienste vermeiden können.
Nach Angaben des Unternehmens sollen diese beiden Lösungen Netzbetreibern dabei helfen, strenge Service-Level-Vereinbarungen einzuhalten und gleichzeitig Breitband- und Mobilfunk-Backhaul in einer einzigen Architektur zu bündeln. ADTRAN präsentiert ONE zudem als Möglichkeit, über dieselbe Infrastruktur eine Dienstentflechtung zwischen Privatkunden, Geschäftskunden und Mobilfunkstandorten zu realisieren.
Wie ADTRAN „ONE“ und „AOE“ positioniert
ADTRAN erklärt, dass ONE MEF-zertifizierte, wellenlängengetrennte Ethernet-Dienste im gesamten Netzwerk bereitstellt, während AOE den Schwerpunkt des Managements von der Ausrüstung auf den Dienst verlagern soll.
Robert Conger, Produktlinienmanager für Carrier-Ethernet bei ADTRAN, erklärte, ONE sei entwickelt worden, um den Bandbreitenengpass am Netzrand zu beseitigen, und AOE sei entwickelt worden, um den Schwerpunkt des Managements von der Ausrüstung auf den Dienst zu verlagern.
Backhaul-Druck durch wachsenden 4G-Verkehr
Wholesale-Dienstleister stehen unter Druck, den Backhaul-Verkehr von Mobilfunknetzbetreibern zu unterstützen, die immer mehr 4G-fähige Geräte sowie Video- und Datendienste mit höherer Bandbreite einführen.
Lesetipp für Planer im Bereich Wholesale-Backhaul
Für Wholesale-Dienstleister ist das Angebot klar: ADTRAN bündelt die Trennung von Backhaul-Diensten und das SLA-Management in einer einzigen Architektur anstelle von Overlay-Lösungen. Damit ist das Angebot besonders relevant für Netzwerkteams, die abwägen, wie sie den Datenverkehr von Privatkunden, Unternehmen und Mobilfunkstandorten über eine gemeinsame Infrastruktur transportieren sollen.