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Free Pro setzt auf Mobilfunk, FTTO und private 5G

Free Pro meldet 100.000 Kunden, Business-Tarife unter 30 Euro und 60% FTTO-Abdeckung.

Free Pro setzt auf Mobilfunk, FTTO und private 5G

Free Pro teilte mit, dass es inzwischen 100.000 Kunden in allen Segmenten hat, während das Unternehmen sein Geschäft mit Mobilfunk-, Connectivity- und Cybersecurity-Diensten weiter ausbaut.

Die Geschäftseinheit von Free sagte außerdem, sie biete inzwischen einen Business-Mobilfunktarif für weniger als 30 Euro im Monat mit unbegrenztem 5G-Zugang weltweit sowie eine professionelle Mobilfunklinie für sitzende Mitarbeiter für weniger als 6 Euro im Monat an.

Consumer-Tarife wandern ins Business-Portfolio

Free Pro nahm in diesem Sommer den Mobilfunktarif Max aus dem Consumer-Katalog von Free in sein Business-Portfolio auf. Das kommt zur FreeBox Pro hinzu, die genauso viel kostet wie die Consumer-FreeBox, den TV-Decoder aber durch eine 4G-Backup-Box ersetzt, die dauerhaft eingeschaltet bleibt, damit die Verbindung bei einem Ausfall der Glasfaser erhalten bleibt.

Guillaume de Lavallade sagte, Free Pro plane, diese Backup-Box langfristig von 4G auf 5G umzustellen. Er sagte außerdem, das Unternehmen verfüge bereits über eine Backbone-Infrastruktur, über die 30.000 Mobilfunkstandorte angebunden werden.

FTTO-Abdeckung bleibt die größere Lücke

Free Pro sagte, man könne derzeit 60% der Unternehmen mit FTTO-Glasfaser anbinden, und wolle bis 2027 bei der FTTO-Abdeckung mit den Wettbewerbern aufschließen. Orange gibt an, 92% der Unternehmen mit FTTO-Glasfaser sowie Backbones für Unternehmen und Hosting-Anbieter abdecken zu können.

Diese Lücke sei wichtig, sagte das Unternehmen, weil das Glasfasergeschäft noch über das von Jaguar Network übernommene Netz hinaus wachsen und in den breiteren Free-Backbone hineinreichen müsse. Free Pro sagte, beide Systeme müssten zusammengeführt werden, um die Abdeckung auszubauen.

Private 5G bleibt auf der Agenda

Free Pro hat mehrere private 5G-Verträge abgeschlossen, darunter die Funkversorgung für den Standort von Alcatel Submarine Networks in Calais. Guillaume de Lavallade sagte, das Unternehmen wolle weiterhin größere private 5G-Projekte übernehmen; er verband das mit der Nachfrage nach dedizierter Infrastruktur an kritischen Industriestandorten.

Der Beitrag weist außerdem darauf hin, dass Selbstständige und Freiberufler bis zum 1. September 2027 auf elektronische Rechnungsstellung umstellen müssen.

Lesestoff für Unternehmenskunden im Telekommarkt

Preis und Verpackung von Free Pro liefern Unternehmenskunden nun einen klaren Referenzpunkt: einen Mobilfunktarif unter 30 Euro mit unbegrenztem 5G weltweit, eine Leitung unter 6 Euro für sitzende Mitarbeiter und eine FreeBox Pro zum Preis der Consumer-FreeBox. Auch die FTTO-Zahlen setzen eine sichtbare Zielmarke: Free Pro liegt bei 60%, Orange spricht von 92%.

Quellen

Häufig gestellte Fragen

Wie viel verlangt Free Pro für den Business-Mobilfunktarif?
Free Pro sagte, der Business-Mobilfunktarif koste weniger als 30 Euro im Monat und enthalte unbegrenzten 5G-Zugang weltweit.
Welche FTTO-Abdeckung beansprucht Free Pro?
Free Pro sagte, man könne derzeit 60% der Unternehmen mit FTTO-Glasfaser anbinden und wolle bis 2027 bei der Abdeckung mit den Wettbewerbern aufschließen.
Was enthält die FreeBox Pro von Free Pro?
Die FreeBox Pro von Free Pro kostet so viel wie die Consumer-FreeBox, ersetzt den TV-Decoder aber durch eine 4G-Backup-Box, die bei einem Ausfall der Glasfaser eingeschaltet bleibt.