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TIM verknüpft 5G Standalone-Automatisierung mit Enterprise-Skalierung

TIM sagt, Automatisierung müsse in 5G Standalone eingebaut werden, wenn das Enterprise-Geschäft skalieren soll.

TIM verknüpft 5G Standalone-Automatisierung mit Enterprise-Skalierung

TIM baut Automatisierung in 5G Standalone ein, während der Betreiber auf eine cloud-native Core-Netzarchitektur und ein stärker datengetriebenes Betriebsmodell umstellt. Alessandro De Vincentis, Head of Network Data Layer and Automation bei TIM, sagte, Automatisierung sei notwendig, wenn das Geschäft skalieren solle.

Der italienische Betreiber betrachtet auch network slicing als zentralen Baustein der Monetarisierung von 5G Standalone. TIM sagte, ein Slice könne über seinen gesamten Lebenszyklus zu einer operativen Verpflichtung gegenüber mehreren hundert Unternehmenskunden werden. Deshalb solle die Automatisierungsschicht von Anfang an integriert sein und nicht später nachgerüstet werden.

Cloud-native Core und interne Vereinfachung

TIM führt eine cloud-native Core-Netzarchitektur ein und vereinfacht zugleich interne Prozesse sowie die Tool-Landschaft. Der Betreiber bewegt sich außerdem hin zu stärker datenbasierten Entscheidungen, um das Umfeld zu schaffen, das er für KI braucht.

Dieser Kurs wird nicht als Nebenschauplatz dargestellt. TIM sagt, wie das Unternehmen das Netz entwirft, bereitstellt und betreibt, bestimme unmittelbar, was es dem Markt anbieten könne und wie schnell es das tun könne.

Network slicing als operative Verpflichtung

TIMs Angebot zu network slicing ist auf den Enterprise-Betrieb ausgerichtet, nicht nur auf die Produktverpackung. Der Betreiber sagt, ein Slice sei eine operative Verpflichtung, die über den gesamten Lebenszyklus gesteuert werden müsse, und manuelle Abläufe funktionierten bei der angestrebten Größenordnung nicht.

TIM sagt außerdem, neue Enterprise-Services bräuchten neben einem klaren Geschäftsplan, einer klaren Umsatzlinie und einer Kostenstruktur auch ein eindeutiges internes Verantwortungsmodell.

KI rückt in den Betrieb vor

TIM sagt, es führe KI in Netzprozesse ein, um das Betriebsmodell effizienter zu machen. Außerdem übernehme KI zunehmend Aufgaben, die derzeit im Betrieb von Menschen erledigt werden.

Der Betreiber sagt, KI-getriebene Services veränderten gleichzeitig Verkehrsmuster und Anforderungen der Kunden an die Zuverlässigkeit. TIM muss damit KI sowohl als Werkzeug für die eigenen Prozesse als auch als Service betrachten, den die Kunden nutzen.

Was den Wandel aus Sicht von TIM weiter bremst

TIM nennt Datenqualität und Datenfragmentierung als zentrale Hürden für die Einführung von KI. Auch Kompetenzen und Governance bleiben nach Angaben des Unternehmens wesentliche Themen für den Einsatz von KI im Netzbetrieb.

De Vincentis sagte, die Herausforderung sei nicht nur technologisch. TIM brauche geschulte Teams und einen Governance-Rahmen, der Menschen von Ausführenden zu Aufsehern dessen mache, was KI tut.

Einordnung für Enterprise-5G- und Automatisierungsteams

TIM verknüpft die Monetarisierung von Enterprise-5G faktisch mit dem Betriebsmodell darunter. Für Betreiber, die network slicing planen, lautet die Botschaft: Automatisierung, Verantwortlichkeit und Datenqualität sind Teil des Produkts, nicht nur der Support-Schicht.

Die gleiche Logik legt TIM auch bei seinen KI-Plänen an: Der Betreiber will KI im Netz, aber er will auch die Prozesse, Fähigkeiten und Governance vor Ort haben, bevor die Skalierung einsetzt.

Quellen

Häufig gestellte Fragen

Warum sagt TIM, dass Automatisierung in 5G Standalone eingebaut werden muss?
TIM sagt, 5G Standalone könne nicht skalieren, wenn Automatisierung erst später ergänzt werde. Der Betreiber verknüpft diese Sicht mit der Notwendigkeit, network slicing über den gesamten Lebenszyklus für mehrere hundert Unternehmenskunden zu steuern.
Was verändert TIM an seinem Core-Netzmodell?
TIM führt eine cloud-native Core-Netzarchitektur ein. Zugleich vereinfacht der Betreiber interne Prozesse, konsolidiert Tools und bewegt sich zu stärker datenbasierten Entscheidungen, um ein Umfeld für KI zu schaffen.
Was sieht TIM als wichtigste Hürden für KI im Netzbetrieb?
TIM verweist auf Datenqualität, Datenfragmentierung, Kompetenzen und Governance. Das Unternehmen sagt, geschulte Teams und ein Governance-Rahmen seien nötig, um Menschen von Ausführenden zu Aufsehern von KI zu machen.

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