Die ThousandEyes-Sparte von Cisco erfasste in der Woche vom 27. Juli bis 2. August 514 globale Netzausfälle, nach 610 in der Vorwoche ein Rückgang um 16 %. In den USA wurden 366 Ausfälle registriert, was einem Wochenrückgang von 20 % entspricht.
Ausfälle bei ISPs und Cloud-Anbietern gingen zurück
Weltweit sank die Zahl der ISP-Ausfälle von 273 auf 222, während die Ausfälle öffentlicher Cloud-Netze von 244 auf 204 zurückgingen. In den USA fiel die Zahl der ISP-Ausfälle von 185 auf 124, die der Ausfälle öffentlicher Cloud-Netze von 228 auf 192.
Die Netzausfälle von Collaboration-Anwendungen lagen weltweit wie auch in den USA Woche für Woche bei null.
AT&T und Liberty Global waren die namentlich genannten Vorfälle
Am 27. Juli kam es bei AT&T zu einem Ausfall, der Kunden und Partner in den USA beeinträchtigte. Der Ausfall dauerte 20 Minuten und wurde erstmals gegen 3:29 AM EDT beobachtet.
Am 30. Juli kam es bei Liberty Global zu einem Ausfall, der Downstream-Anbieter und Kunden in den USA, Japan, Hongkong, Mexiko, Kanada, Südkorea, Australien, Neuseeland und Singapur beeinträchtigte. Der Ausfall dauerte eine Stunde und sieben Minuten und wurde erstmals gegen 1:20 AM EDT beobachtet.
Einordnung für Netzbetriebsteams
Für Netzbetriebsteams zeigen die Wochenwerte, dass die Zahl der Ausfälle sinken kann, auch wenn einzelne Vorfälle weiterhin mehrere Regionen betreffen. Die Ausfälle bei AT&T und Liberty Global waren die beiden namentlich genannten Ereignisse in der jüngsten Berichtsweek.