HPE kündigte bedeutende Weiterentwicklungen an, um seine Strategie für autonomes Networking auf KI-Fabriken, Rechenzentren und den Unternehmens-Edge auszuweiten, darunter KI-basiertes Rechenzentrums-Networking, Agentic AIOps und neue Sicherheitsinnovationen.
Das Update erweitert zudem die KI-Rechenzentrumslösung von HPE um Switching- und Managementfunktionen von HPE Networking und führt eine einheitliche, KI-native SASE-Plattform ein, die SD-WAN und cloudbasierte Sicherheit in einer einzigen KI-nativen Konsole zusammenführt.
Agentic AIOps wird auf HPE Aruba Central und HPE Mist ausgeweitet
HPE erklärte, dass die neuen Funktionen die kabelgebundenen HPE Networking CX-Access-Switches in der HPE Mist-Plattform unterstützen und die KI-gesteuerten Erkenntnisse sowie die selbstheilende Automatisierung von HPE Marvis in HPE Aruba Central erweitern.
HPE positionierte zudem die Integration von HPE Aruba Central und HPE Mist AI als Teil seiner „Agentic Enterprise“-Vision, die gemeinsame „Agentic“-Funktionen, einheitliche Hardware und konsistente KI-native Abläufe in Einklang bringt.
Im Rahmen dieser Integration beschrieb HPE kabelgebundene Funktionen, darunter KI-native Transparenz, Zero-Touch-Provisioning, kabelgebundene Zuverlässigkeitssicherung für Layer-2-Zugang, dynamisches PCAP, Einblicke auf Service-Level sowie KI-gesteuerte Maßnahmen von HPE Marvis. HPE erklärte zudem, dass die vertrauenswürdigen Maßnahmen die Fehlerbehebung an kabelgebundenen Ports umfassen, um den autonomen Betrieb auf das gesamte Netzwerkportfolio auszuweiten.
Neue KI-Funktionen für Rechenzentren zielen auf schnellere Ursachenanalyse und Fehlerbehebung ab
HPE stellte neue KI-Funktionen für Rechenzentren vor, die agentisches Schlussfolgern nutzen, um die Ursachenanalyse und Fehlerbehebung zu beschleunigen.
Im Bereich der Switches erklärte HPE, dass das Unternehmen seine Netzwerke für KI-Workloads mit neuen HPE Juniper Networking QFX-Switches stärkt, die für Inferenz- und Scale-up-Architekturen optimiert sind, einschließlich einer tieferen Integration der HPE Juniper Networking-Switches und -Betriebsprozesse für Rechenzentren in die HPE AI Data Center Solution.
HPE erklärte, dass die Erweiterung der „AI Data Center Solution“ die über den „HPE Networking Data Center Director“ verwalteten HPE Juniper Networking QFX-Switches integriert und damit eine Full-Stack-KI-Infrastruktur ergänzt, die Rechenleistung, Netzwerke, Speicher, Software und Services umfasst.
Zu den produktspezifischen Komponenten gehört der HPE Juniper Networking QFX5140 Switch, der laut Beschreibung für Inferenz-Cluster und Edge-KI-Anwendungsfälle konzipiert ist. HPE beschrieb ihn als Lösung, die Leistung und Skalierbarkeit für den wachsenden Inferenzmarkt bietet. HPE stellte außerdem das HPE Juniper Networking QFX5252-Switch-Tray für AMD Helios als Scale-up-Modul für die AMD Helios AI-Rack-Scale-Plattform vor, das Switching mit geringer Latenz und hoher Bandbreite bieten soll, um die Leistung der KI-Infrastruktur in großem Maßstab zu maximieren.
Vorausschauende Wartung und automatisierte Fehlerbehebung innerhalb von HPE Mist
HPE gab bekannt, den Rechenzentrumsbetrieb innerhalb der HPE Mist-Plattform durch die Einführung proaktiver Wartung mittels prädiktiver Analysen erweitert zu haben.
Das Unternehmen erklärte, dass KI und maschinelles Lernen (KI/ML) eingesetzt werden, um System- und Optikausfälle mit hoher Zuverlässigkeit lange vor ihrem Auftreten vorherzusagen, und dass die prädiktiven Analysen eine intelligente mehrdimensionale Visualisierung umfassen, die Netzwerkausfälle verhindern und eine höhere Ausfallsicherheit der Anwendungen gewährleisten soll.
HPE beschrieb zudem einen fortschrittlichen Schlussfolgerungsagenten für eine hochzuverlässige Fehlerbehebung, der kontinuierlich verschiedene Datenströme auswertet. Dies umfasse Millionen von TAC-Fällen sowie eine kontextbezogene Graphdatenbank aus dem HPE Networking Data Center Director und solle eine präzise Ursachenanalyse (RCA) sowie umsetzbare Abhilfemaßnahmen im Rechenzentrumsnetzwerk ermöglichen.
Einheitliches, KI-basiertes SASE vereint SD-WAN und SSE in einer Konsole
HPE kündigte eine neue einheitliche, KI-native SASE-Plattform an, die auf HPE Networking EdgeConnect basiert und durch fortschrittliche Firewall-Technologie unterstützt wird.
HPE erklärte, die einheitliche SASE-Plattform vereine SD-WAN und cloudbasierte Sicherheit in einer einzigen KI-nativen Verwaltungskonsole mit integrierten SD-WAN- und Security Service Edge (SSE)-Funktionen für eine vereinfachte Verwaltung und konsistente Durchsetzung von Richtlinien.
HPE beschrieb eine schnellere Zero-Trust-Einführung durch einen eingebetteten SSE-Konnektor, der ohne die Installation zusätzlicher ZTNA-Konnektoren oder Infrastruktur bereitgestellt wird, sowie durch einen dedizierten Secure Web Gateway (SWG)-Tunnel, der den Schutz vor webbasierten Bedrohungen auf alle Geräte, einschließlich IoT-Geräte, ausweitet. Außerdem erklärte das Unternehmen, dass der SSE-Konnektor in Kombination mit „Private Edge“ „souveränes SASE“ unterstütze, indem der Datenverkehr innerhalb der Unternehmensgrenzen gehalten werde, ohne dass ein „Hairpinning“ über Cloud-SSE-PoPs erforderlich sei.
HPE erklärte, dass zu den KI-nativen Funktionen der SASE-Plattform die Beschleunigung der Problemlösung sowie die Erkennung von Sicherheitslücken durch Interaktion in natürlicher Sprache und intelligente Analysen mit einem SASE-Copiloten gehören.