Reuters berichtete am Sonntag, dass Waterland ein höheres Angebot für Gamma Communications abgeben will. Auch die britische Presse hatte diese mögliche Offerte eines höheren Gebots bereits im Laufe des Tages gemeldet.
Aus dem Artikel ergibt sich, dass Gamma dem Angebot von Epiris zugestimmt hat, während Waterland davon ausgeht, mehr zahlen zu können, und ein besseres Angebot machen will. Die Übernahmeregeln für börsennotierte Unternehmen unterscheiden sich von Land zu Land, und es ist nicht klar, ob Gamma das Gebot ablehnen oder sogar annehmen kann.
Britische Übernahmeregeln lassen den nächsten Schritt offen
Falls die Darstellung stimmt, sind die nächsten Schritte nach britischem Recht weiter unklar. Damit bleibt der Streit vorerst auf der Ebene des Transaktionsprozesses und nicht der Transaktionssicherheit.
Signal für Beobachter börsennotierter Deals
Das ist die Art von Übernahmekampf, die ein Unternehmen in einen Prozess zwingen kann, den es vielleicht nicht geplant hat. Der Artikel sagt zudem, dass eine Übernahme selten für sich allein steht, und dass ein Zustandekommen eines Deals andere Parteien dazu veranlassen kann, Pläne und Gespräche in Transaktionen zu überführen.
Auf die erste Meldung über Waterland reagierte jemand mit den Worten, dass sich die Frage, wenn Waterland Gamma Communications nicht kauft, stelle, wer es dann tun werde.