NTT Docomo hat sich in Japan für eine Ericsson-Baseband-Serverplattform für 4G-, 5G- und AI RAN-Workloads entschieden.
Die Plattform soll den Netzverkehr und die Funkleistung optimieren, Fehler vorhersagen und den Energieverbrauch senken. Ericsson zufolge bietet sie die doppelte Verarbeitungskapazität und weniger als halb so viel Energieverbrauch wie das vorherige Setup und nutzt die hauseigenen ASICs von Ericsson.
Einführung im Juli und eine lange Kundenbeziehung
Die Einführung begann im Juli 2026. Laut Text ist Docomo seit Jahren Ericsson-Kunde – eher also kein frischer Vorstoß eines neuen Anbieters, sondern ein Hardware-Upgrade mit AI-RAN-Anbindung.
AI-RAN-Hardware rückt von der Idee in den Einkauf
Die Zusammenfassung ordnet den Schritt von Docomo neben andere Bewegungen bei Telekommunikationsunternehmen rund um künstliche Intelligenz und intelligentere Netzwerkplattformen für das KI-Zeitalter ein. Der Artikel wertet den Deal als Beleg dafür, dass Betreiber beginnen, in Hardware zu investieren, die AI-native RAN unterstützen kann.
Signal für RAN-Einkäufer
Für Betreiber und RAN-Strategieteams ist nicht das AI-Label entscheidend, sondern die Hardwarewahl: Die Ericsson-Baseband-Serverplattform ist in Japan bereits im Einsatz, inklusive Angaben zu Traffic-Optimierung, Fehlerprognose und Energieverbrauch.