Apposite Technologies ist der Ansicht, dass die Emulation realer Netzwerkbedingungen Teil der Tests beim 5G-Ausbau sein sollte. Cade Nelson argumentiert, dass dies den Betreibern dabei hilft, Leistungsprobleme bereits vor der produktiven Inbetriebnahme zu erkennen.
Nelson ist Systemingenieur bei Apposite Technologies, einem Anbieter von Netzwerkemulations- und Testlösungen für Unternehmen, die die Anwendungsleistung validieren und optimieren möchten. Seiner Ansicht nach ist dieser Ansatz sinnvoll, da 5G unter variablen Bedingungen funktionieren muss und nicht nur in einer kontrollierten Laborumgebung.
Wie die Testmethode konzipiert ist
Nelson schreibt, dass die Netzwerkemulation Netzbetreibern dabei hilft, die Leistung unter variablen Bedingungen zu testen. Er führt außerdem an, dass ihr Einsatz Risiken verringert und dazu beiträgt, zuverlässige Produktivbereitstellungen sicherzustellen.
Dieses Argument hängt mit den Anforderungen zusammen, die an 5G gestellt werden: ständig verbundene Geräte und Edge-Computing-Anwendungen. Nelson verweist zudem auf die angegebenen 5G-Leistungswerte von bis zu 10 Gbit/s und eine Latenz, die vier- bis fünfmal geringer ist als bei 4G-Netzwerken.
Die Verbreitung von 5G bildet den Hintergrund
Dem Artikel zufolge hat die Verbreitung von 5G weltweit bereits 2,25 Milliarden Anschlüsse überschritten. Außerdem heißt es, dass die Verbreitung von 5G viermal schneller voranschreitet als die von 4G.
Lesetipp für IoT- und Edge-Teams
Für IoT- und Edge-Teams ist die praktische Schlussfolgerung klar: Wenn 5G ständig verbundene Geräte und Edge-Computing-Anwendungen übertragen soll, muss der Testplan für die Einführung diesen Datenverkehr und diese Bedingungen berücksichtigen. Apposite positioniert die Netzwerkemulation als Teil dieses Test-Stacks.