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Morse Micro bringt zwei Wi-Fi HaLow-USB-Dongle-Referenzdesigns auf den Markt

Morse Micro hat zwei Wi-Fi HaLow-USB-Dongle-Referenzdesigns auf Basis seines MM8108-Chips vorgestellt.

Morse Micro bringt zwei Wi-Fi HaLow-USB-Dongle-Referenzdesigns auf den Markt

Morse Micro hat zwei Wi-Fi HaLow-USB-Dongle-Referenzdesigns auf Basis seines System-on-Chip MM8108 vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens sollen die Designs eine langreichweitige Edge-AI-Konnektivität über eine einfache USB-Verbindung ermöglichen.

Die beiden Designs heißen MM8108-RD09 und MM8108-RD17. Wi-Fi HaLow-Netze bieten native IP-Konnektivität über Entfernungen von bis zu einem Kilometer.

RD09 zielt auf Router, Access Points und Client-Treiber

Das Referenzdesign MM8108-RD09 bietet native Wi-Fi HaLow-Konnektivität für Access Points und Station-Produkte. Morse Micro zufolge stehen OpenWRT-Treiber zur Verfügung, um Wi-Fi HaLow auf bestehenden Routern und Access Points mit USB-Schnittstelle zu aktivieren.

Für Client-Geräte stellt das Unternehmen native Treiber für Windows und Linux sowie eine macOS-Anwendung bereit.

RD17 kommt ohne Treiberinstallation auf dem Host aus

Das Design MM8108-RD17 ermöglicht die Integration von Wi-Fi HaLow in Client-Produkte, ohne dass auf dem Host Treiber installiert werden müssen. Nach dem Einstecken erscheint der Dongle auf dem Host als standardmäßige CDC-NCM-Ethernet-Schnittstelle.

Das Design ist für Industriecomputer, Robotik, POS-Terminals, Tablets und Smartphones mit Android oder iOS vorgesehen. Geräte lassen sich über Wi-Fi Easy Connect per Pairing-Taste authentifizieren.

Zugang bleibt Tier-1-Kunden vorbehalten

Morse Micro sagt, dass die Schaltpläne und die Software für MM8108-RD09 und MM8108-RD17 für Tier-1-Kunden über die Vertriebsmitarbeiter des Unternehmens verfügbar sind. Angaben zu einer breiteren Verfügbarkeit machte das Unternehmen nicht.

Lesestoff für Geräte- und Router-Teams

Für Router-Hersteller und Geräteentwickler ist entscheidend, dass Morse Micro Wi-Fi HaLow für die Integration per USB verpackt und nicht einen neuen Host-Software-Stack liefert. Das senkt nach Darstellung des Unternehmens den Integrationsaufwand, die Veröffentlichung beschränkt Schaltpläne und Software aber weiterhin auf Tier-1-Kunden.

Quellen