GSMA sagt, dass ihre Wholesale Agreements and Solutions Group, die Roaming Agreement Exchange und die Network Settings Exchange Teil des Werkzeugkastens sind, den MVNOs nutzen können, wenn Roaming-Beziehungen zunehmen.
Das Paket soll zudem die manuelle Arbeit rund um Roaming-Verträge und Geräteeinstellungen verringern. Die Network Settings Exchange zählt dabei mehr als 700 Gerätehersteller.
So ist der Roaming-Workflow organisiert
Die Wholesale Agreements and Solutions Group bringt Organisationen aus dem gesamten Mobilfunk-Ökosystem zusammen, um bei Roaming, Interoperabilität und kommerziellen Beziehungen zusammenzuarbeiten. Die Gruppe nutzt außerdem Operator Bilateral Negotiations, damit Mitglieder direkt mit Roaming-Partnern über Kooperationsmöglichkeiten sprechen können.
GSMA sagt, dass Roaming für viele MVNOs ein wichtiger Teil des Leistungsangebots bleibt, unabhängig davon, ob sie Kunden auf internationalen Reisen unterstützen oder mehrere Märkte bedienen. Die Roaming Agreement Exchange ermöglicht es Betreibern, Roaming-Vertrags- und Betriebsinformationen sicher über einen standardisierten Ansatz auszutauschen.
Geräteeinstellungen laufen über einen separaten Exchange
Die Network Settings Exchange bietet eine zentrale Plattform, auf der Betreiber Netzwerkeinstellungen für teilnehmende Gerätehersteller hochladen und pflegen können. GSMA sagt, dass NSX mehr als 700 Gerätehersteller auf der Plattform hat.
Einordnung für MVNO-Betriebsteams
Für MVNO-Betriebsteams ist die klare Botschaft, dass Roaming-Verwaltung und Geräteeinstellungen über von der GSMA verwaltete Exchanges statt über ad-hoc Prozesse von Partner zu Partner abgewickelt werden. Der Artikel nennt keine Preise oder kommerziellen Bedingungen, benennt aber die Workflow-Werkzeuge, die GSMA in dieses Betriebsmodell drückt.