Zum Hauptinhalt springen
Live

Die Preise für Mobilfunkverträge in Frankreich steigen, während der Druck durch den SFR-Deal zunimmt

Die Preise für Mobilfunktarife in Frankreich stiegen innerhalb eines Monats um 7,4 % auf 14,51 Euro, da auch Free Mobile seinen „Série Free“-Tarif angehoben hat.

Die Preise für Mobilfunkverträge in Frankreich steigen, während der Druck durch den SFR-Deal zunimmt

Die Mobilfunkpreise in Frankreich steigen rasant an. Der durchschnittliche monatliche Preis für einen Mobilfunkvertrag mit unbegrenzten Anrufen und mindestens 20 GB Datenvolumen stieg innerhalb eines Monats um 7,4 % auf 14,51 Euro, und die Kunden zahlen nun etwa 4,70 Euro mehr als noch im Juni 2025.

Eine Absichtserklärung zur Übernahme von SFR wurde gerade erst unterzeichnet, doch die Preisänderungen sind bereits spürbar. Free Mobile hat den Preis für seinen „Série Free“-Tarif innerhalb weniger Wochen zweimal angehoben, von 9,99 Euro auf 10,99 Euro und anschließend auf 12,99 Euro pro Monat, während gleichzeitig das Datenvolumen von 130 GB auf 140 GB und dann auf 160 GB erhöht wurde.

Preisniveaus auf dem französischen Markt

Französische Mobilfunknutzer verbrauchen im Durchschnitt etwas weniger als 20 GB Datenvolumen pro Monat. Dadurch lassen sich die jüngsten Preiserhöhungen bei den günstigsten 20-GB-Tarifen leichter erkennen: Sosh liegt bei 10,41 Euro, RED by SFR bei 12,41 Euro, Bouygues Telecom bei 13,03 Euro sowie Free und SFR bei 16,41 Euro, während Orange bei 18,41 Euro liegt.

Free Mobile hat seit mehreren Monaten keine neuen Kunden mehr gewonnen. Das ist von Bedeutung, da sich der Anbieter nicht mehr wie der Preisdisruptor des Marktes verhält, auch wenn sein Einstiegspaket in puncto Datenvolumen immer großzügiger wird.

Die Preise pro Gigabyte sind gestiegen

Laut Edcom erreichte der Preis pro Gigabyte 0,29 Euro – ein Rekordwert für diesen Zeitraum –, nachdem er in den ersten drei Monaten des Jahres bei etwa 0,12 bis 0,13 Euro gelegen hatte. Der Preis pro Gigabyte lag bei Orange bei 0,49 Euro, bei Bouygues Telecom bei 0,34 Euro, bei SFR bei etwa 0,18 Euro und bei Free Mobile bei 0,08 Euro.

Ariase erklärte, dass sich die Tariferhöhungen auch auf die Zweitmarken der Betreiber ausweiten. Cdiscount Mobile und Prixtel sind Mobilfunk-Discounter, die sich im Besitz von Bouygues Telecom bzw. SFR befinden.

Was das für Käufer von Mobilfunktarifen bedeutet

Die günstigsten 20-GB-Angebote konzentrieren sich nicht mehr auf einen einzigen Ausreißer im Niedrigpreissegment. Sosh, RED by SFR, Bouygues Telecom, Free und SFR decken nun ein viel breiteres Spektrum ab als noch zu Beginn des Jahres, und die Preisuntergrenze verschiebt sich weiterhin.

Laut Edcom ist Free Mobile nach wie vor der einzige Anbieter, der dem Aufwärtstrend bei den Preisen nicht folgt, und hat sich zum neuen Maßstab für Niedrigpreise entwickelt.

Quellen

Häufig gestellte Fragen

Um wie viel ist der durchschnittliche Preis für einen französischen Mobilfunkvertrag innerhalb eines Monats gestiegen?
Der durchschnittliche Monatspreis für einen Mobilfunkvertrag mit unbegrenzten Anrufen und mindestens 20 GB Datenvolumen stieg innerhalb eines Monats um 7,4 % auf 14,51 Euro. Das sind etwa 1 Euro mehr als zuvor.
Was hat Free Mobile am „Série Free“-Tarif geändert?
Free Mobile hat den Preis für den Tarif „Série Free“ innerhalb weniger Wochen zweimal angehoben, von 9,99 Euro auf 10,99 Euro und anschließend auf 12,99 Euro pro Monat. Zudem wurde das Datenvolumen von 130 GB auf 140 GB und anschließend auf 160 GB erhöht.
Welcher Anbieter hat den niedrigsten Preis pro Gigabyte?
Laut Edcom hatte Free Mobile mit 0,08 Euro den niedrigsten Preis pro Gigabyte. Orange lag bei 0,49 Euro, Bouygues Telecom bei 0,34 Euro und SFR bei etwa 0,18 Euro.

Wöchentlicher Newsletter

Maritime & Offshore Connectivity Weekly

Betreiberbewegungen, VSAT-/LEO-Rollouts, Crew-Connectivity-Deals — eine kurze E-Mail pro Woche.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Datenschutzerklärung and Terms of Service apply.