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Eutelsat sichert sich im Rahmen des NEXUS-Rahmenvertrags eine Abrufkapazität für den französischen Satelliten „Centaure“ sowie über Mercury einen LEO-Vertrag mit Angola

Eutelsat unterzeichnete den ersten Vertrag über Abrufkapazitäten für „Centaure“ im Rahmen des französischen NEXUS-Rahmenvertrags und gab zudem eine Vereinbarung mit Mercury über LEO-Dienste in Angola bekannt.

Eutelsat sichert sich im Rahmen des NEXUS-Rahmenvertrags eine Abrufkapazität für den französischen Satelliten „Centaure“ sowie über Mercury einen LEO-Vertrag mit Angola

Eutelsat hat im Rahmen einer Vereinbarung mit dem französischen Ministerium für Streitkräfte und Veteranen einen Auftrag erhalten und über die französische Generaldirektion für Rüstung (DGA) einen Kapazitätsvertrag als Teil des Centaure-Vertrags unterzeichnet. Die gleiche Mitteilung umfasst auch eine Vereinbarung mit Mercury über Dienste in der erdnahen Umlaufbahn (LEO) in Angola.

Der Centaure-Vertrag wird als erster Abrufvertrag im Rahmen des NEXUS-Rahmenvertrags im Wert von 1 Milliarde Euro (1,16 Milliarden US-Dollar) beschrieben, der ein Jahr zuvor unterzeichnet wurde. Der Centaure-Vertrag hat ein Gesamtvolumen von rund 350 Millionen Euro (406 Millionen US-Dollar) und eine Laufzeit von bis zu acht Jahren.

Bedingungen des Centaure-Vertrags: Volumen von 350 Mio. Euro und eine anfängliche Festzusage von 138 Mio. Euro

Eutelsat teilte mit, dass der Centaure-Vertrag eine anfängliche feste Verpflichtung in Höhe von 138 Millionen Euro (160 Millionen US-Dollar) über vier Jahre für LEO-Satellitenkapazitäten in mehreren Bereichen von strategischem Interesse beinhaltet. Der Vertrag umfasst zudem eine Anfangsphase, die darauf abzielt, die Sicherheit der OneWeb-Dienste von Eutelsat zu verbessern.

Aus Sicht der französischen Verteidigung: Kontinuität während des IRIS²-Hochlaufs

Eutelsat erklärte, die „Centaure“-Vereinbarung biete den französischen Streitkräften operative Kontinuität und Flexibilität während der Hochlaufphase des europäischen IRIS²-Programms. In seiner Erklärung stellte das Unternehmen die Auftragsvergabe zudem als Beweis dafür dar, wie vertrauenswürdige europäische kommerzielle Weltrauminfrastruktur staatliche Verteidigungsressourcen ergänzen und den Einsatz von Fähigkeiten der nächsten Generation beschleunigen kann.

Eutelsat-CEO Jean-François Fallacher erklärte zu dem Vertrag, die Unterzeichnung des Centaure-Vertrags sei ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der NEXUS-Rahmenvereinbarung. Er fügte hinzu, dass sichere, widerstandsfähige Konnektivität mit geringer Latenz zu einem entscheidenden Faktor für die operative Effektivität des Militärs geworden sei und dass Eutelsat eine konkrete Lösung biete, da die Infrastruktur sofort verfügbar und praxiserprobt sei.

Angola LEO: Partnerschaft mit Mercury für mehrjährige Expansion

In einem zweiten bedeutenden Vertrag, der innerhalb von 24 Stunden bekannt gegeben wurde, gab Eutelsat bekannt, dass es sich mit Mercury zusammenschließt, um LEO-Konnektivitätsdienste in Angola bereitzustellen. Mercury wird als Tochtergesellschaft der Sonangol-Gruppe und als Anbieter von Telekommunikationsdiensten in Angola beschrieben.

Eutelsat bezeichnete die Vereinbarung zwischen Mercury und Eutelsat als mehrjährig und millionenschwer und erklärte, sie baue auf der bisherigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen auf. Was die Präsenz in Angola betrifft, so erklärte das Unternehmen, es sei zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der einzige lizenzierte LEO-Betreiber im Land und verfüge bereits über eine bedeutende operative Präsenz durch seine lokalen Partner, wobei MSTelcom die Reichweite der LEO-Dienste von Eutelsat für Unternehmens-, Behörden-, Offshore- und Telekommunikationskunden in ganz Angola weiter ausbaue.

Quellen